Presseinformationen und Nachrichten

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  • Im Projekt e-CO<sub>2</sub>Met wird das Zusammenspiel von drei innovativen Prozessen erprobt – der Nutzung von CO<sub>2</sub> aus der Raffinerie, der Nutzung von grünem Wasserstoff, der mittels Hochtemperatur-Elektrolyse hergestellt wird und der anschließenden Methanol-Synthese auf der Skalierungsplattform Hy2Chem.
    © TotalEnergies

    TotalEnergies hat gemeinsam mit dem Elektrolyseur-Hersteller Sunfire, dem Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP und dem Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS das e-CO2Met-Projekt im Hydrogen Lab Leuna gestartet. Dort kann Methanol aus kohlenstoffarm produziertem Wasserstoff und abgetrenntem Kohlendioxid hergestellt werden. Dies ist ein wichtiger Ansatz zur Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen. Mit dem Anspruch, klimaneutrales Methanol vor Ort zu produzieren, werden in diesem Demonstrationsprojekt die verschiedenen dafür notwendigen Bausteine, wie z. B. die Nutzung erneuerbarer Energien, integriert.

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  • Fraunhofer bündelt Wasserstoffkompetenzen / 2021

    Hydrogen Lab Leuna nimmt Betrieb auf

    Fraunhofer Presseinformation / 21. Mai 2021

    Hydrogen Lab Leuna
    © Fraunhofer IMWS / Michael Deutsch

    Grüner Wasserstoff ist ein Schlüsselelement für eine nachhaltige Rohstoffversorgung der Industrie und das Erreichen der Klimaziele. Mit dem Hydrogen Lab Leuna hat heute die erste Pilotanlage für Test und Skalierung der dazu notwendigen Elektrolysesysteme ihren Betrieb aufgenommen, die vollständig in einen Chemiepark integriert ist. Das unterstützt den benötigten Markthochlauf von H2-Technologien, den die Fraunhofer-Gesellschaft durch Bündelung ihrer Wasserstoffaktivitäten im Norden und Osten Deutschlands weiter beschleunigen möchte: Die Hydrogen Labs in Leuna, Görlitz und Bremerhaven sowie ein Anwendungszentrum in Hamburg werden miteinander verknüpft. Somit entsteht ein weltweit einmaliges Angebot von Pilotanlagen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Wasserstoffwirtschaft.

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  • Neues Projekt / 2020

    Ökologischer Dämmstoff aus Rapsschalen

    Nachricht / 08. Dezember 2020

    Das Innovationsfeld Regenerative Ressourcen, unter Leitung von Dr. Fabian Steffler, startet noch in diesem Jahr mit seinem Projekt DaeRpa »Ökologischer Dämmstoff aus Rapsschalen und biobasiertem Epoxidharz«. Innerhalb dieses innovativen Projektes werden die Fähigkeit und Eigenschaft von Raps als biobasierter Dämmstoff untersucht.

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  • Fraunhofer im Bioökonomierat vertreten / 2020

    Dr. Markus Wolperdinger in Bioökonomierat der Bundesregierung berufen

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 07. Dezember 2020

    Der Bioökonomierat der Bundesregierung startet in die dritte Arbeitsperiode. Anlässlich der konstituierenden Sitzung des neuen Rats begrüßten Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner am 7. Dezember 2020 die neu berufenen Mitglieder. Mit Dr. Markus Wolperdinger, Sprecher des Fraunhofer Strategischen Forschungsfelds Bioökonomie und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB, ist auch die Fraunhofer-Gesellschaft in dem zukunftweisenden Gremium vertreten.

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  • Bioökonomie / 2020

    Global Bioeconomy Summit 2020

    Nachricht / 20. November 2020

    Vom 16. bis 20. November fand der »Global Bioeconomy Summit 2020«, die internationale Leitveranstaltung für Bioökonomie, als digitales Event statt. Das Fraunhofer IGB und das CBP beteiligten sich an der Tagung in zwei Workshops.

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  • »Bioraffinierung von Zuckern durch Prozessintensivierung« / 2020

    Im (Bio-)SPRINT zu Bio-Kunstharzen

    Presseinformation Fraunhofer CBP / 30. September 2020

    Am 1. Juni 2020 startete das Projekt BioSPRINT – »Bioraffinierung von Zuckern durch Prozessintensivierung« in ungewohnter Umgebung. Online besprach man beim Kick-Off-Meeting Projektziele und Maßnahmen für das 4 Jahre laufende Projekt, das ein Finanzvolumen von 6,2 Mio. Euro umfasst und in dem 13 Partner unter der Schirmherrschaft der DECHEMA an biobasierten Kunstharzen aus Hemicellulose forschen.

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  • Spatenstich für Elektrolysetest- und -versuchsplattform ELP in Leuna / 2020

    »Grüner« Wasserstoff als Impulsgeber für eine nachhaltige Chemieindustrie

    Fraunhofer IGB Pressemitteilung / 06. August 2020

    Wasserstoff ist das Schlüsselelement zur Etablierung einer nachhaltigen Chemieindustrie. Mit der Elektrolysetest- und -versuchsplattform ELP in Leuna, für die heute der feierliche erste Spatenstich erfolgte, übernimmt Sachsen-Anhalt eine Pionierrolle beim Erreichen dieses Ziels. Die Pilotanlage wird Grünen Wasserstoff zur emissionsarmen Herstellung von Grundchemikalien und Kraftstoffen produzieren, das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP in Leuna und das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle (Saale) bündeln dazu ihre Kräfte.

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  • Chance des Kohleausstiegs für eine resilientere Wirtschaft / 2020

    BioEconomy HUB: Mit Bioökonomie den Strukturwandel gestalten

    Fraunhofer IGB Pressemitteilung / 27. Juli 2020

    Mitteldeutschland ist in Bewegung: Der beschlossene Kohleausstieg stellt Sachsen-Anhalt und weitere betroffene Bundesländer vor die Herausforderung, einen grundlegenden Strukturwandel einzuleiten. Zudem macht die derzeit grassierende Covid-19-Pandemie ganz aktuell noch einmal deutlich, wie entscheidend es ist, den Wandel durch die Erschließung innovativer Branchen mit lokaler Wertschöpfung aktiv zu gestalten und als Chance für die Zukunft zu nutzen. Aus diesem Grund engagieren sich das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biologische Prozesse CBP in Leuna und der Cluster BioEconomy in Halle für die Errichtung eines BioEconomy HUB, das junge Unternehmen im Bereich der Bioökonomie fördern soll.

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  • Forscher lassen Bakterien hochwertige Pflanzenprodukte herstellen

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 12. Mai 2020

    Inhaltsstoffe von Pflanzen, die sich von Ferulasäure ableiten, können eine gesundheitsfördernde Wirkung haben oder als Ausgangssubstanz für Geschmacksstoffe dienen. Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) haben einen Weg gefunden, diese Stoffe einfach und günstig von Mikroorganismen produzieren zu lassen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt für ein neues Projekt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung, um das Verfahren weiter zu verbessern. Am Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP wird der Herstellungsprozess parallel für den industriellen Maßstab optimiert.

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  • Startschuss für Elektrolysetest- und -versuchsplattform ELP und Skalierungsplattform Hy2Chem in Leuna / 2020

    »Grüner« Wasserstoff im Großmaßstab

    Fraunhofer Presseinformation / 04. März 2020

    © Fraunhofer IMWS/Michael Deutsch

    Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft – zurecht, wenn er »grün« ist und mit Strom aus erneuerbaren Energien aus Wasser gewonnen wird. Mit der Elektrolysetest- und -versuchsplattform ELP am Chemiestandort Leuna setzen Sachsen-Anhalt und die Fraunhofer-Gesellschaft nun Maßstäbe. Heute übergab der Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes, Professor Armin Willingmann, den Zuwendungsbescheid für die ELP und die Skalierungsplattform Hy2Chem. Mit dieser soll der im Großmaßstab erzeugte Wasserstoff zur nachhaltigen Herstellung von Grundchemikalien und Kraftstoffen genutzt werden.

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  • Buchenholz als Pharmaprodukt?

    Fraunhofer CBP Nachricht / 31. Juli 2019

    Dr. Ireen Gebauer, Wissenschaftlerin im Innovationsfeld Regenerative Ressourcen am Fraunhofer CBP in Leuna, kann einen bemerkenswerten Projekterfolg für ihre Arbeitsgruppe Biomassefraktionierung verbuchen. Dank intensiver Vorarbeit durch Dr. Moritz Leschinsky, der zum Monatsende das CBP verlässt, gelang die Bewilligung des Projekts »XyloSolv«, das mit 1,3 Mio Euro durch BMEL und FNR gefördert wird.

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  • Beim BIO World Congress in Des Moines (Iowa, USA) stellte sich das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP als namhafter Bioökonomie-Vertreter Sachsen-Anhalts vor. Gemeinsam mit dem Koordinator der Messeteilnahme, der IMG Sachsen-Anhalt und weiteren Vertretern der mitteldeutschen Bioökonomieszene, repräsentierten Dr. Katja Patzsch und Anita May die Forschungseinrichtung vom 8. bis zum 11. Juli auf internationaler Bühne.

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  • Nach fünf Monaten Bauzeit konnte die Pilotanlage zur Schälung von Rapssaaten Ende April erfolgreich in Betrieb genommen werden. Gemeinsam mit den Projektpartner B+B Engineering und AVA wurde eine Anlage zum Aufbrechen der Saatkörner mit anschließender Trennung der Bestandteile Schalen und Kernmaterial in einer Wirbelschicht ausgelegt und am Fraunhofer CBP aufgebaut. Im kontinuierlichen Betrieb kann eine Verarbeitung von bis zu 250 kg /h realisiert werden.

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  • Bei einem Vor-Ort-Besuch informierte sich der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, am 1. April 2019 über die Perspektiven der Chemieindustrie auf den angestrebten Strukturwandel sowie die jüngsten Entwicklungen am Chemiestandort Leuna. Diese sind gekennzeichnet durch ein sehr dynamisches Wachstum. So hat bspw. die InfraLeuna GmbH in den vergangenen fünf Jahren rund 200 Millionen Euro investiert, um die Infrastruktur instand zu halten, zu modernisieren und zu erweitern. Zwar hat Leuna damit in Europa eine hervorragende Wettbewerbsposition erreicht, dennoch schaut manches Unternehmen mit Unsicherheit in die Zukunft.

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  • Chemikalien aus nachwachsenden Rohstoffen / 2018

    Pilze als Produzenten für Alltagsprodukte

    Forschung Kompakt / 02. November 2018

    Reinigungsmittel, Kosmetik, Kleidung und Co. basieren meist auf Erdöl – ökologisch sind diese Alltagsprodukte nicht. Über Pilze lassen sich biobasierte, CO2-neutrale Basischemikalien für solche Waren herstellen. Fraunhofer-Forscherteams legen Fementationsprozesse und Herstellungsverfahren für die industrielle Produktion aus.

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  • Auf dem Weg zu einer besseren Verwertung von Lignocellulose als nachhaltigem Rohstoff für die biobasierte Wirtschaft / 2018

    Autofahren mit Baumrinde, Bauen mit Nussschalen

    UNRAVEL Presseinformation / 30. Juli 2018

    Das europäische Kooperationsprojekt UNRAVEL wird in den nächsten vier Jahren nachhaltige Prozesse für eine innovative Lignocellulose-Bioraffinerie entwickeln und deren Wirtschaftlichkeit nachweisen. Ziel ist die effiziente Umwandlung von sogenannter ‚Biomasse der zweiten Generation‘ in Biokraftstoffe, Plattform-Chemikalien und nachhaltige Baumaterialien. Das gemeinsame Vorhaben von Forschungsorganisationen, KMU und Großunternehmen aus sieben europäischen Ländern wird vom europäischen BBI JU (Bio Based Industries Joint Undertaking) im Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union "Horizont 2020" mit 3,6 Millionen Euro gefördert.

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  • In den nächsten drei Jahren entwickeln die acht Projektpartner Axxence, CLIB2021, Fraunhofer CBP, KU Leuven, LXP Group, Phytowelt, UPM und VITO gemeinsam »Aromaten aus LIGNin«. Dabei sollen beispielsweise Phenolharze zur Herstellung von Hochdrucklaminaten sowie von natürlichem Vanillin für Lebensmittel und Getränke eingesetzt werden. Die deutschen Projektpartner erhalten 1,3 Mio EUR vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

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  • Fraunhofer CBP liefert Lignin für biobasierte Wertstoffe

    Fraunhofer CBP Presseinformation / 10. Juli 2018

    © Sven Döring

    Mit hochreinem Lignin aus der Lignocellulose-Bioraffinerie am Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP in Leuna haben Forscher an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TU HH) ligninhaltige Aerogele hergestellt und zu hochporäsen Dämmstoffplatten mit hervorragenden Isoliereigenschaften verarbeitet. Das Lignin wurden aus Buchen-Restholz am Fraunhofer CBP nach dem Organosolv-Verfahren gewonnen.

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  • Markus Wolperdinger übernimmt Leitung des Fraunhofer IGB

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 03. April 2018

    Mit Wirkung zum 1. März 2018 hat Dr. Markus Wolperdinger die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB übernommen. Der promovierte Chemiker mit langjähriger Industrieerfahrung im Bereich der industriellen Biotechnologie und des Anlagenbaus ist über seine Tätigkeit im Kuratorium des IGB bereits bestens mit dem Institut vertraut. Auch die Einrichtung des Fraunhofer-Zentrums für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP in Leuna hat Wolperdinger wesentlich mit vorangetrieben.

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