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Chemikerin des Fraunhofer CBP in Förderprogramm aufgenommen

Das Mentoring Programm »Talenta« fördert weibliche Wissenschaftlerinnen der Fraunhofer Gesellschaft. Neuestes Mitglied in dieser Initiative ist nun eine Mitarbeiterin des Fraunhofer-Zentrums für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP, Ulrike Junghans.

Die angehende Doktorin arbeitet am CBP im Bereich Chemische Verfahren und wird die zweijährige Förderung nutzen um sich fachlich, methodisch und persönlich zu einer kommenden Führungskraft zu entwickeln. Unterstützung und fachliche Beratung erhält sie dabei vom Zentrumsleiter Gerd Unkelbach, sowie Ihrer Gruppenleiterin und stellvertretenden Zentrumsleiterin Dr. Daniela Pufky-Heinrich.

Das Fraunhofer »TALENTA« Programm bietet unterschiedliche Bausteine für Mitarbeiterinnen an verschiedenen Stufen Ihrer Karriere. So richtet sich »TALENTA start« an Berufseinsteigerinnen die Ihren Weg in der Fraunhofer Gesellschaft gerade erst beginnen. Der Baustein »TALENTA speed« treibt die Entwicklung der Karriere zu Führungskraft an und soll die Wissenschaftlerinnen auf ihre Rolle als Führungskraft vorbereiten. »TALENTA exellence« hilft bereits gestandenen Wissenschaftlerinnen sich als Führungskraft zu profilieren. 

Insgesamt 11 Kolleginnen des Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik haben das »TALENTA-Förderprogramm« bereits genutzt ihre Weiterentwicklung als Fachkraft voranzutreiben. Nun zählt auch eine Mitarbeiterin des Fraunhofer CBP zu diesem elitären Kreis.

Ulrike Junghans beschäftigt sich innerhalb der Arbeitsgruppe Chemische Verfahren mit der chemokatalytischen Herstellung bio-basierter Chemikalien und Kraftstoffe. Ziel ist die Überführung ihrer Verfahrensentwicklung in die industrielle Umsetzung. 

Die Anregung zur Teilnahme kam von der Gruppenleiterin Daniela Pufky-Heinrich, selbst Absolventin des »Talenta exellence« Programms. „Durch ihre fachliche Expertise und einem sehr großen persönlichen Potential ist Frau Junghans eine aussichtsreiche Kandidatin für zukünftige Führungsverantwortung“, so Daniela Pufky-Heinrich.