Referenzprojekte

Das Fraunhofer IGB ist bei zahlreichen internationalen und nationalen Ausschreibungen mit seinen Partnern erfolgreich. Unsere Forscherinnen und Forscher haben ihr Know-how in der effizienten Bearbeitung großer Projekte vielfach unter Beweis gestellt und unterstützen auch Sie in Ihrem Vorhaben.

Hier zeigen wir Ihnen eine Auswahl aktueller und abgeschlossener, vor allem öffentlich geförderter Projekte. Auch Industrieprojekte werden vorgestellt, wenn unsere Partner damit einverstanden sind.

 

Neu:

November 2023 – Oktober 2026

ECOMO

Elektrobiokatalytische Kaskade zur Reduktion von CO₂ zu CO gekoppelt mit der fermentativen Produktion hochwertiger Diamin-Monomere

Januar 2024 – Dezember 2026

eCO2DIS

Simulationsgeleitete Entwicklung eines strom- oder H₂-getriebenen In-vitro-Acetyl-CoA-Produktionsmoduls als Plattformchemikalie aus CO₂ für eine diversitätsorientierte Synthese

Januar 2023 – Dezember 2026

POWER2HYPE

Elektrochemische Herstellung von Wasserstoffperoxid – Weiterentwicklung in internationalem Großprojekt

Oktober 2022 – September 2023

RiboZid

mRNA als biobasiertes Fungizid zur Bekämpfung phytopathogener Pilze

September 2022 – August 2025

CoalCO2-XTM

Umwandlung von CO2 aus südafrikanischen Kohlekraftwerken in mehrere Produktströme mithilfe von grünem Ammoniak und Wasserstoff.

September 2022 – August 2023

KoBaOx

Kombination der basenkatalysierten und oxidativen Depolymerisation von Lignin

Juli 2022 – Juni 2026

BioProS

Biointelligenter Sensor zur Messung viraler Aktivität

 

Juni 2022 – Juni 2023

WowWowSkin

In-vitro-Hundehautäquivalente für die Testung von Veterinärtherapeutika

  • Elektrodialyse.
    © Fraunhofer IGB

    Elektrodialyse.

    Förderung: BMBF || Laufzeit: April 2019 – März 2022 || Im Wachstumskern »abonoCARE®« haben sich neun kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit sechs Forschungsreinrichtungen zusammengeschlossen, um wirtschaftliche Wertschöpfungsketten für das Nährstoffrecycling aus organischen Reststoffen zu entwickeln und nachhaltige Hochleistungsdüngeprodukte für eine effiziente Landwirtschaft anzubieten. Hierzu werden unterschiedliche Technologien zur Aufarbeitung und Konfektionierung organischer Reststoffe entwickelt.

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  • Förderung: Fraunhofer-Max-Planck-Kooperationsprogramm || Laufzeit: Januar 2019 – Dezember 2022 || Einen ambitionierten Ansatz, um CO2 mithilfe von Strom aus erneuerbaren Quellen zu Chemikalien umzusetzen, verfolgt das Projekt Projekt »eBioCO2n«, das gemeinsam von Fraunhofer- und Max-Planck-Wissenschaftlern bearbeitet wird: CO2 soll – ähnlich wie in der Fotosynthese – mithilfe elektronenübertragender Biokatalysatoren fixiert und dann mit weiteren enzymatischen Umsetzungsschritten verknüpft werden.

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  • Teststand für die parallele Charakterisierung von drei Befeuchtermembranen.
    © Fraunhofer IGB

    Teststand für die parallele Charakterisierung von drei Befeuchtermembranen.

    Förderung: BMWi || Laufzeit: Juni 2018 – März 2021 || Membranbefeuchter spielen in der Brennstoffzelle als externe Komponente eine wichtige Rolle für das Wassermanagement. Im Projekt AMBITION wurde eine umfangreiche Infrastruktur und das notwendige Know-how aufgebaut, um Befeuchtermembranen umfassend zu charakterisieren. So kann mittlerweile der Wassertransfer von Hohlfaser- und Flachmembranen automatisiert (24/7) bestimmt werden und es stehen Tools für die rationale Membranauswahl zur Verfügung.

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  • Kläranlage in Indien

    Kläranlage in Indien.

    Förderung: BMU || Laufzeit: Novemver 2020 – Oktober 2022 || Indiens schnell wachsende Städte stehen vor der Aufgabe, ihre Wasserver- und Abwasserentsorgung zu modernisieren. Um deutsche Unternehmen bei der Erschließung des indischen Markts zu unterstützen, werden im Projekt AQUA-Hub zwei Water Innovation Hubs in ausgewählten »Smart Cities« realisiert und von Demonstrationen deutscher Messtechnik flankiert.

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  • Förderung: »Fraunhofer vs. Corona« || Laufzeit: Oktober 2020 – September 2021 || Eine erhöhte Infektionsgefahr mit SARS-CoV-2 geht von Aerosolen aus. Hier setzt das Vorhaben Virus-Grill an: Durch die Inaktivierung von Viren mittels Erhitzung der Luft soll die Infektionswahrscheinlichkeit über in der Raumluft schwebende Tröpfchen vermindert werden. Das Vorhaben ist Bestandteil des Projekts AVATOR, in dem Wege zur Verminderung der Infektionsgefahr durch Aerosol-getragene Viren in geschlossenen Räumen untersucht werden.

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  • Mesenchymale Stammzellen (rot) auf Albumin­beschichtung (grünlich fluoreszierend) und unbeschichtetem Ti6Al4V (schwarz) nach einer Minute.
    © Fraunhofer IGB

    Mesenchymale Stammzellen (rot) auf Albumin­beschichtung (grünlich fluoreszierend) und unbeschichtetem Ti6Al4V (schwarz) nach einer Minute.

    Förderung: Fraunhofer-Gesellschaft || Laufzeit: Juni 2014 – Mai 2018 || Im Rahmen des Fraunhofer-Leitprojekts »Theranostische Implantate« hat das Fraunhofer IGB eine Beschichtung aus Albumin für Titan-Implantate entwickelt, die eine deutliche Beschleunigung des Anwachsens von mesenchymalen Stammzellen bewirkt. Die Schichten können ohne Funktionsverlust mit Standardmethoden sterilisiert werden.

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  • Förderung: BMBF || Laufzeit: November 2020 – November 2023 || Durch die begrenzte Verfügbarkeit fossiler Ressourcen wird es für die Textilindustrie immer wichtiger, alternative Rohstoffe für die Herstellung von Fasern in Textilien zu identifizieren und zu entwickeln. Im Forschungsprojekt AlgaeTex werden verschiedene Polymere hergestellt, die zu einem möglichst hohen Anteil aus algenbasierten Fettsäuren bestehen sollen. Ziel dabei ist die Entwicklung von schmelzspinnbaren Polyestern und Polyamiden, um einen breiten Einsatz in der Textilindustrie zu ermöglichen.

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  • Versandfertige Mustermengen unterschiedlicher Cellobiose- und Mannosylerythritollipid Varianten.
    © Fraunhofer IGB

    Versandfertige Mustermengen unterschiedlicher Cellobiose- und Mannosylerythritollipid Varianten.

    Förderung: BMBF || Laufzeit: Juli 2021 – Juni 2024 || Mit der Innovationsallianz Biotenside haben sich erstmals in Deutschland renommierte Firmen und Forschungseinrichtungen in einer strategischen Allianz zusammengeschlossen, um nachhaltige und skalierbar herstellbare Alternativen zu chemisch synthetisierten Tensiden zu finden, die bislang aus fossilen Rohstoffen hergestellt werden. Dafür erforschen und entwickeln wir in der Allianz die prozesstechnische Herstellung von Biotensiden mit biotechnologischen Methoden ausgehend von heimischen nachwachsenden Roh- und Reststoffen und untersuchen systematisch deren Anwendungspotenziale – etwa als Bestandteile von Wasch- und Reinigungsmitteln, in der Kosmetik, Bioremediation, Pflanzenschutz und Lebensmittel.

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  • Förderung: BMBF || Laufzeit: Januar 2018 – Dezember 2020 || Ziel der Allianz ist es, funktionsoptimierte Biotenside wirtschaftlich mit biotechnologischen Methoden aus heimischen nachwachsenden Roh- und Reststoffen herzustellen. Die Herstellung und Aufreinigung solcher Biotenside sollen so optimiert werden, dass diese in den Anwendungsbereichen Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetik, Bioremediation, Pflanzenschutz und Lebensmittel alternativ zu chemisch synthetisierten Tensiden eingesetzt werden können.

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