Presseinformationen und Nachrichten 2024

  • Federn statt Erdöl / 2024

    Klebstoffe aus Federn

    Forschung Kompakt / 01. März 2024

    © Fraunhofer IGB

    Klebstoffe beruhen fast immer auf fossilen Rohstoffen wie Erdöl. Fraunhofer-Forschende haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem der biobasierte Rohstoff Keratin erschlossen wird. Die leistungsfähige Protein-Verbindung ist beispielsweise in Hühnerfedern enthalten. Damit kann man nicht nur eine Vielzahl unterschiedlicher Klebstoffe für verschiedene Anwendungsbereiche herstellen. Die Verfahren und Endprodukte sind vielmehr nachhaltig und orientieren sich am Grundprinzip einer bioinspirierten Kreislaufwirtschaft. Das gemeinsame Projekt mit der Henkel AG & Co. KGaA adressiert einen Milliardenmarkt.

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  • Veranstaltungsrückblick / 2024

    Workshop zum urban BioökonomieLab: Gemeinsam den bioökonomischen Wandel in der Region Stuttgart gestalten

    Fraunhofer IGB Nachricht / 08. Februar 2024

    © Fraunhofer IGB

    Am 31. Januar 2024 lud das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB zum Workshop im Rahmen des »urban BioÖkonomieLab« ein, um aktiv Einfluss auf Maßnahmen zur Förderung der regionalen Bioökonomie zu nehmen. Dieser Einladung folgten 26 hochmotivierte Expertinnen und Experten aus ganz Baden-Württemberg. Im »urban BioÖkonomieLab« wurde gebrainstormt bis die Köpfe rauchten. In vier interdisziplinären Gruppen mit Teilnehmenden aus kommunaler Verwaltung, Wissenschaft und Industrie wurden Herausforderungen analysiert und Ideen entwickelt, um die Bioökonomie in der Region Stuttgart voranzutreiben.

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  • Reproduzierbare In-vitro-Hundehaut / 2024

    Hundehaut aus dem Labor ermöglicht Tests medizinischer Therapeutika

    Forschung Kompakt / 01. Februar 2024

    Die Haut von Hunden ist empfindlich. Mit dem Hundehaut-Äquivalent aus dem Labor lassen sich Therapeutika und Pflegeprodukte auf Wirksamkeit und Verträglichkeit testen.
    © privat

    Erstmals ist es gelungen, eine reproduzierbare In-vitro-Hundehaut im Labor herzustellen. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB haben das Vollhaut-Äquivalent auf Basis echter Hautzellen entwickelt. Es ermöglicht, die Wirkung medizinischer Therapeutika für die empfindliche Hundehaut präzise zu testen. Auch Pflegemittel wie Shampoo oder Fellseife lassen sich damit auf Verträglichkeit untersuchen – ganz ohne Tierversuche.

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