Presseinformationen und Nachrichten 2022

  • Treffen mit Latia Agribusiness Solutions (LAS) Kenya.
    © Fraunhofer ICT

    Vertreter der Fraunhofer-Institute ICT und IGB führten vom 16. bis 20. Mai 2022 intensive Gespräche mit Firmen, Behörden, Zuwendungsgebern und Wissenschaftlern im Großraum Nairobia, Kenia, im Rahmen zweier deutsch-kenianischer Forschungsprojekte. Ziel der Projekts NexusHub, an dem das IGB beteiligt ist, ist die Entwicklung von Systemen und Technologien, um den wassersparenden hydroponischen Anbau von Feldfrüchten mit einer dezentralen regenerativen Energieversorgung zu kombinieren.

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  • Gratulation zur Promotion / 2022

    Tobias Götz entwickelte in seiner Doktorarbeit Hydrogele mit spezifischer Ladungsdichte

    Fraunhofer IGB Nachricht / 24. Mai 2022

    Am vergangenen Donnerstag, dem 19. Mai, schloss Tobias Götz seine Doktorarbeit an der Universität Stuttgart erfolgreich mit der mündlichen Prüfung ab. Götz untersuchte am Institut für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie IGVP in der Arbeitsgruppe von Dr. Alexander Southan und in Kooperation mit dem Innovationsfeld Funktionale Oberflächen und Materialien am Fraunhofer IGB die Herstellung von Hydrogelen mit einer spezifischen Ladungsdichte.

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  • Nachhaltige Bioökonomie in urbanen und industriellen Räumen / 2022

    Die Stadt als Bioökonomie-Labor

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 06. Mai 2022

    Weltkugel

    Mit Abwasser, Abfällen und Abgasen liefert eine Stadt mitsamt ihrem industriellen Umfeld wertvolle Reststoffe, die sich mit bioökonomischen Verfahren als Rohstoffe für neue Produkte nutzen ließen. Im Projekt »urban BioÖkonomieLab« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB erstmals ein Transformationsmodell und ein Reallabor für den urban-industriellen Raum und setzt ausgewählte Lösungen für die nachhaltige Gestaltung von Städten und kommunaler Industrie in drei Pilot-Regionen um. Das Projekt wird mit rund einer Million Euro vom Umweltministerium Baden-Württemberg gefördert.

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  • BMBF fördert Vorhaben zur Einsparung von CO2 im Schwarzwald mit 12 Millionen Euro / 2022

    H2Wood – BlackForest: Biowasserstoff aus Holz

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 01. April 2022

    Eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft auf der Basis von Holz ist das Ziel des Verbundprojekts »H2Wood – BlackForest«, das vom BMBF mit 12 Millionen Euro gefördert wird. Hierfür entwickelt das Fraunhofer IGB ein biotechnologisches Verfahren, um aus Holzabfällen Wasserstoff und biobasierte Koppelprodukte herzustellen. Beim Projektpartner Campus Schwarzwald in Freudenstadt wird das Verfahren in einer eigens dafür ausgelegten Anlage demonstriert. Um aufzuzeigen, wie der regenerative Energieträger durch lokale Betriebe und Energieversorger genutzt werden kann, erstellen Fraunhofer IPA und die Universität Stuttgart im Projekt eine Wasserstoff-Roadmap für die Schwarzwaldregion.

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  • © nova-Institut GmbH

    Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB hat sich mit dem Projekt eBioCO2n für den Innovation Award »Best CO2 Utilisation 2022« des Nova-Instituts beworben. Mit Erfolg: In der Finalrunde konnte das Projektteam um Dr. Michael Richter nun den dritten Platz belegen. IGB-Wissenschaftler Dr. Leonardo Castañeda-Losada nahm die Auszeichnung bei der »International Conference on CO2-based Fuels and Chemicals« am 23. und 24. März 2022 in Köln entgegen.

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  • Die Kläranlage der Zukunft heißt Bioraffinerie / 2022

    Wegweisendes Pilotprojekt RoKKa erzeugt Dünger und Rohstoffe aus Abwasser

    Presseinformation von Umwelttechnik BW / 02. März 2022

    Der Zweckverband Klärwerk Steinhäule ist am Projekt Rokka beteiligt, um die Übertragbarkeit der bioökonomischen Lösungen auf einen weiteren Standort zu überprüfen.
    © Zweckverband Klärwerk Steinhäule

    Stuttgart/Ulm. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg finanziert das neue Forschungs- und Demonstrationsprojekt RoKKa (Rohstoffquelle Klärschlamm und Klimaschutz auf Kläranlagen), das das Leistungsspektrum von Kläranlagen um eine entscheidende Funktion erweitert: die Möglichkeit der Rohstoffrückgewinnung aus dem Abwasser. Zusammen mit den Betreibern der Kläranlagen in Erbach und Neu-Ulm demonstriert das Konsortium den positiven Beitrag zu Rohstoffsicherheit und zum Klimaschutz, da die erhaltenen Produkte fossile Rohstoffe und energieintensive Verfahren ersetzen können.

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  • Forschungsprojekt untersucht neue Wege der bioökonomischen Wertschöpfung / 2022

    Start für Bioraffinerie-Projekt KoalAplan zur Gewinnung von Rohstoffen aus Abwasser

    Presseinformation von Umwelttechnik BW / 02. März 2022

    Stuttgart/Büsnau. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg finanziert das Projekt KoalAplan, das den Funktionsumfang einer Kläranlage um Möglichkeiten zur Rohstoffrückgewinnung aus dem Abwasser erweitert. Das Projekt leistet einen positiven Beitrag zur Klimaneutralität, da die erhaltenen Produkte fossile Rohstoffe und energieintensive Verfahren ersetzen.

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  • EFRE-Förderprogramm »Bioökonomie Bio-Ab-Cycling«: Fünf modulare Bioraffinerien erhalten Fördermittel der EU und des Landes

    Presseinformation des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg / 02. März 2022

    Exuvien
    © Fraunhofer IGB

    Mit seinem EFRE-Förderprogramm »Bioökonomie Bio-Ab-Cycling« fördert das Umweltministerium den Aufbau modularer Bioraffinerien, die in den kommenden Jahren erproben und aufzeigen sollen, wie mittels nachhaltiger Bioökonomie hochwertige Rohstoffe aus Abfall und Abwasser zurückgewonnen werden können. Welche Projekte in Baden-Württemberg den Zuschlag für eine Förderung erhalten haben und nun ihre Arbeit aufnehmen können, steht jetzt fest. Für die fünf Projekte stehen insgesamt rund 19 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und an Landesmitteln zur Verfügung. Das Fraunhofer IGB ist an allen fünf Bioraffinerie-Projekten beteiligt, an drei der Projekte in Federführung.

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  • Von der Natur inspiriert: Elektrobiokatalytische CO2-Fixierung ersetzt fossile Rohstoffe / 2022

    Aus klimaschädlichem CO2 werden nützliche Chemikalien

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 13. Januar 2022

    Wissenschaftler stellt etwas an einer auf einem Tisch stehenden Apparatur ein.
    © Marc Mueller

    Aus Kohlenstoffdioxid wichtige Ausgangsmaterialien für Feinchemikalien machen – das funktioniert tatsächlich: Einem Forscherteam des Fraunhofer IGB ist es im Max-Planck-Kooperationsprojekt eBioCO2n erstmals gelungen, CO2 in einer auf dem Transfer von Elektronen basierenden Enzymkaskade zu fixieren und in einen festen Ausgangsstoff für die chemische Industrie umzuwandeln. Das Verfahren zur elektrobiokatalytischen CO2-Fixierung wurde bereits publiziert und gilt als »Hot Paper«.

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