Am Standort Straubing liegt der Fokus auf dem Aufbau einer Forschungsinfrastruktur ausgehend von CO2 und regenerativem H2 (oder Synthesegasen aus regenerativen Quellen) hin zu synthetischen Kraftsoffen. Die Syntheseroute geht über die Zwischenschritte der Methanolsynthese, der Alkohol-Dehydratisierung – wie zum Beispiel Methanol-to-Hydrocarbons (MtH) oder Ethanol-Dehydratisierung – sowie der Oligomerisierung bis zur anschließenden Hydrierung von (leichten) Kohlenwasserstoffen.
Der Forschungsstrang der ZENK-Plattform startet im chemisch-technischen Labor zur Untersuchung der Mikrokinetik, Aktivität der Katalysatoren und Einsatz von Rohstoffen aus realen (Industrie-)Quellen. Daran anschließend findet eine erste Skalierung im Labor statt, bei welcher Skalierungseffekte wie Temperaturprofile und reale Katalysatorschüttungen verstanden werden.
Abschließend werden die heterogen-katalysierten Prozesse in die ZENK-Pilotanlage am neuen Standort Straubing-Sand überführt, welche vor-industrielle Daten zur Prozessführung im Kilogramm-pro-Stunde Produktionsmaßstab liefert. Im Jahr 2025 wurde die Schaffung der Laborinfrastruktur beinahe und das Basic-Engineering der frei stehenden Pilotanlage samt HAZOP-Studie abgeschlossen.